Stammtischbank

 

Die Stammtischbank ist ein wunderbarer Platz unter Bäumen, um zu verweilen. In den 90ern verbrachte die Jugend dort fast den ganzen Sommer. Die Straßen waren von den damals heißen Sommern noch bis in die Morgenstunden ganz warm aufgeheizt, so dass man friedlich dort zusammen sitzen konnte.

Stammtischbank

 Die Stammtischbank im Jahre 2021

 

Wie kommt man dorthin?

Von der Schule aus in Richtung Segelflugplatz auf der oberen und langgezogenen Teerstraße (oberhalb der Heidestraße) entlang spazieren und Augen offen halten. Angekommen, einfach hinsetzen, entspannen und den Ausblick genießen.

Segelflug Spazierweg

Spazierweg rund um den Segelflugplatz und vorbei an der Stammtischbank.

 

Entstehung und Geschichte

Eine Erzählung von Hartmut Vollberg:

Auf der Riedelbacher Heide wuchs ein schöner Baum. Aus nicht mehr nachzuvollziehenden Gründen brach er eines Tages ab und bildete sieben Arme. So wurde er zum „7-Geschwisterbaum“. Um diesen Baum und die schöne Heidelandschaft zu erhalten, trafen sich einige Männer zur Landschaftspflege. Da man nach getaner Arbeit Hunger und vor allem Durst hatte, traf man sich im Café Lohnstein. Hier wurde dann im Jahre 1964 von Karl Volkmar, Eberhard Schneider, Hartmut Vollberg, Reinhard Diehl, Reinhold Diehl, Horst Dietrich, Werner Guckes, Helmut Guckes, Emil Graefe, Wilhelm Leichtfuß, Wilhelm Heberling und Edwin Schilling der „Heidestammtisch“ gegründet. Als 1. Vorsitzender wurde Karl Volkmar gewählt.

Auf eine Initiative der Stammtischbrüder geht auch der Bau der Stammtischbank zurück. Die alte Bank wurde durch neue ersetzt und der große Steintisch kam davor. Hier wurde nun jährlich die Sommer-Sonnenwende mit einem großen Feuer gefeiert. In der Blütezeit kamen etwa 20 Personen zum sonntäglichen Stammtisch. Auch die Riedelbacher Jugend feiert bis heute gerne an der Stammtischbank. Feuer entzünden ist jedoch strikt verboten und auch die Sonnenwendfeier gibt es in dieser Form nicht mehr.

Quelle: Riedelbach Buch – 700 Jahre Riedelbach. Erzählt von Hartmut Vollberg.

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