Laubmännchen (ein buntes Kinderfest)

 

Entstehung und Geschichte

Was genau ist die Tradition des Laubmännchens?

Das Feiern des Laubmännchen ist ein alter keltischer Brauch, der in wenigen Ortschaften auf jeweils eigene Weise überlebt hat. Es stellt den Frühling dar, der den Winter vertreiben soll.

In Riedelbach wurde das Laubmännchen früher am Pfingstsonntag im Wald (hinter der Segelfliegerhallle) gebaut. Die erfahrenen Bürger zeigten damals den Vorkonfirmanden, wie das Laubmännchen zu bauen war.

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Bau des Laubmännchen 2019 an der traditionellen Laubmännchen Bank.

 

Gebunden aus frischen grünen Zweigen, verziert mit Blumengirlanden und bunten Bändern wurde es dann auf einen Handwagen montiert. Der dazugehörende Umzug am Pfingstmontag, um Eier, Brot und Speck zu sammeln wurde von den Vorkonfirmanden geführt. Alle jüngeren Kinder liefen hinterher und sangen Frühlingslieder.

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Laubmännchen Umzug 1967

Quelle: bereitgestellt von Thomas Guckes

 

Im Anschluss wurden die Eier bei einem der Vorkonfirmanden zuhause gebacken und ausschließlich von den Kindern verzehrt. Bei allen Kindern war dies immer ein sehr beliebtes Fest.

 

Heute versuchen wir als Riedelbacher die Tradition in leicht abgewandelter Form aufrecht zu erhalten. Der Bau des Laubmännchen sowie der Umzug und das anschließende Fest werden am Pfingstsonntag abgehalten. Die eingesammelten Eier, Speck und Brote werden dann verbacken und gratis an die Gäste verteilt.

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Das Fest inkl. Eierbrote für alle Interessierten nach dem Laubmännchen-Umzug, 2019 fand dies auf der Bachstraße statt.

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